Aushungern und Aussitzen?! Empört euch!

Wieder besetzen Refugees das Dach eines Gebäudes in Berlin. In der Gürtelstraße in Friedrichshain geht es um die gleiche Problematik, die gleichen Forderungen, die gleiche menschenunwürdige Asylpolitik wie bei der Besetzung der Gerhard-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg. Was sich geändert hat, ist die Ausgangslage der Refugees. All die Versprechungen, die ihnen gemacht wurden, um sie zur Beendigung ihrer Proteste zu bewegen, wurden gebrochen. Sie sollen Berlin verlassen und in die Staaten oder Bundesländer zurückkehren, die für ihre Asylverfahren zuständig sind. Die Verfahren, die –  so versprochen – eigentlich nach Berlin geholt werden und hier wohlwollend geprüft werden sollten. Continue reading

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Adidas und die Sache mit den Herzen

In einer Kampagne von Adidas werben Fußballspieler zurzeit damit für die WM “ihr Herz zu geben”. Dabei halten sie Kuhherzen in die Kamera. Herzen von echten, ehemals lebendigen Kühen. Wie zu erwarten war, ist der gesellschaftliche Aufschrei groß. Aber ist er berechtigt? 

Zunächst einmal können wir sicherlich sagen, dass es den toten Kühen furchtbar egal ist, was mit ihren Organen nach ihrem Ableben geschieht. Und auch andere Kühe, die noch leben, dürften in ihren Interessen wohl kaum dadurch verletzt werden, dass Adidas mit Kuhherzen wirbt. Die viel beschworene Würde von Tieren, hat für diese keinen Wert an sich. Tieren ist es furchtbar egal, ob sie eine Würde haben. Diese wird für sie erst wichtig, wenn sie Einfluss auf ihre Beziehungen zu Menschen hat. Also wenn Menschen, weil sie davon ausgehen, dass Tiere eine Würde haben, diesen gewisse Dinge nicht antun. Continue reading

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Liebe Landeskirchen in BaWü

Liebe Landeskirchen in Baden-Württemberg,

im Jahr 2014 gehört ihr zu meinen ersten Augenöffner*innen dahingehend wie rückständig die Gesellschaft in der ich lebe wirklich ist. Was bei euch in Baden-Württemberg gerade für ein Theater stattfindet, ist schon nicht schlecht. Ihr habt wahrscheinlich nur Angst davor, dass es Gott erzürnen könnte, wenn in den Schulen auch mal ein bisschen über Homosexualität gesprochen wird und vermutlich ist euer Ziel gar nicht homophobe Äußerungen zu tätigen und zu unterstützen, sondern Heuschreckenplagen von eurem Bundesland abzuwenden. Ich möchte aber trotzdem anmerken, dass es eine ziemliche Frechheit ist, wenn ihr behauptet, ihr – die KIRCHEN! – würdet nicht wollen, dass Kinder und Jugendliche bei der Suche nach ihrer sexuellen Identität nicht beeinflusst werden. Denn wenn es euch darum ginge, dürfte es ja kein Problem darstellen, wenn in der Schule nicht mehr nur über eine mögliche Form von Sexualität und Liebe gesprochen wird. Was ihr nicht wollt, ist, dass die Indoktrination, die ihr seit Jahrhunderten betreibt, ein Ende hat. Und in diesem Sinne würde ich euch doch auch bitten die Dinge darzustellen wie sie sind. Ihr glaubt zu wissen, welche Arten von Sexualität und Liebe gut und richtig und welche falsch sind. Das wollt ihr weiter propagieren und bei diesem Schwachsinn soll der Staat euch auch noch helfen. Ich würde euch den Tipp geben gesellschaftliche Realitäten anzuerkennen, euch christlich (Nächstenliebe und so) zu verhalten und das Wort “Indoktrination” nur in den Mund zu nehmen, wenn ihr euch für eure eigene Geschichte entschuldigt. Für das Jahr 2014 wünsche ich mir echten Säkularismus und das ihr und eure Vorstellungen von “gut” und “böse” immer bedeutungsloser werdet.

In diesem Sinne Amen!

PS: CDUler*innen, FDPler*innen sowie andere homophobe Menschen aus BaWü und von überall sonst dürfen sich oben Geschriebenes ebenfalls zu Herzen nehmen.

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Bitte geht wählen!

In knapp zwei Wochen ist Bundestagswahl. Dann wählen wir die  Zusammensetzung des Bundestags und damit auch die neue Regierung. Nun höre und lese ich in den letzten Tagen von immer mehr Menschen, die nicht wählen gehen wollen. Weil sie sich nicht entscheiden können, alle Parteien doof oder gleich finden oder es irgendwie egal ist. Ich kann das alles verstehen. Auch ich wähle meistens die Partei, die ich für mich als das kleinste Übel identifiziert habe. Continue reading

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Ihr macht mich fertig!

Ich habe mich gerade in der aktuellen Wochenendausgabe der taz dem Teil über die Wahl 2013 gewidmet. Begonnen habe ich mit dem Artikel in dem den Grünen vorgeworfen wird, dass sie sich zu sehr auf das Sozialdemokratische verlegt hätten und es kein Wunder sei, dass sie in den Umfragen nun so schlecht dastünden. Schließlich hätten sie doch die sozialpolitischen Forderungen den dafür zuständigen Parteien SPD und Linke überlassen und sich auf ökologische Themen beschränken sollen. Zudem hätten sie nun wirklich nicht erwarten können, dass ihre steuerpolitischen Forderungen auf offene Ohren treffen. Wenn es dann wirklich ums Geben gehe, seien die Leute halt nicht so leicht zu begeistern. Jetzt frage ich mich doch: Ist das ernst gemeint? Hätte der Autor des Artikels es lieber gesehen, wenn die Grünen alle anderen Themen ausgeblendet und sich ausschließlich auf ökologische beschränkt hätten. Dann hätten Grünen-Wähler*innen also ihre Stimme ausschließlich für ökologische Forderungen hergegeben. Oder ach ja, mit der Erststimme hätten sie ja dann für’s Soziale die SPD wählen können und in einigen Wahlkreisen im Osten noch die Linke. Ehrlich? Und was wäre mit dem Veggie Day? Eigentlich ein Öko-Thema, aber vielleicht schon zuviel für das egoistische Wähler*innenklientel. Wenn es um die eigene Wurst geht, kennen die Leute halt keinen Spaß?!
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Haltet mich für naiv, aber ich kapier’s nicht!

Ich kapier es nicht. Da kommen Menschen nach Deutschland. Menschen die geflüchtet sind. Es kommen Menschen, die die Länder in denen sie bisher gelebt haben, verlassen, weil dort Krieg ist oder weil ihr Überleben dort aus anderen Gründen ungewiss ist. Sie haben eine Flucht hinter sich, die in den meisten Fällen ebenfalls lebensbedrohlich ist und bei der nicht sicher ist, wann sie wo landen werden und wie es dort sein wird. Und dann kommen sie in ein Land. Und was machen die Menschen, die schon in diesem Land leben? Sie sagen: „Is nich!“ Continue reading

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Die Panik vor dem Veggie Day

Die Grünen fordern in ihrem Wahlprogramm einen Veggie Day, das heißt einen fleisch- und fischfreien Tag in öffentlichen Kantinen. Die Grünen wollen kein Gesetz machen, falls sie an der Regierung beteiligt sein sollten, das können sie auch gar nicht. Denn wie Ernährungspolitikerin Maisch der Zeit verrät: “Der Bundesgesetzgeber kann so etwas überhaupt nicht flächendeckend festlegen. Das wissen eigentlich auch alle, die sich mit Ernährungsfragen befassen.” Continue reading

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